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ABENTEUERLICHE DREHORTE |
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Der erste Dreh von ABENTEUER KALIFORNIEN begann - nomen est omen - an diesem berüchtigten Strandabschnitt in Half Moon Bay, wo im Winter die See rauh und kalt ist und einige der höchsten Wellen Kaliforniens zu finden sind. Maverick's Beach ist Treffpunkt einer kleinen Surfer-Gemeinde, die es wagt auf die Spitze dieser gigantischen Wellentürme zu klettern und somit die Kunst des Wellenreitens in neue Dimensionen führt.
Wir hatten nicht gerade einen leichten Start, denn "Mavericks" treten nur wenige Male im Jahr in Erscheinung und kündigen sich weniger als 48 Stunden im voraus an. Hereinbrechende Winterstürme lassen diese sechs Stockwerke hohen Wellen entstehen, die sich Elite-Surfer sehnlichst herbeiwünschen. Für die Mutigen und Glücklichen unter ihnen bedeutet dies der Ritt des Lebens. Die weniger Glücklichen "landen im Boneyard" - an diesem Felsufer fand sich bereits so mancher Surfer wie an ein Brett genagelt wieder, und das lebensbedrohliche Minuten lang. Die Brandung hier erfordert höchsten Respekt und äußerste Vorsicht. Um perfekte Bedingungen für den Dreh zu haben, beobachteten das Produktionsteam und Clark den Wetterradar und konsultierten sogenannte "Wellenvorhersager". Es ging zu wie auf einer Feuerwache - immer in Alarmbereitschaft. Als die Bedingungen günstig schienen, packte die Crew sämtliche Ausrüstungsgegenstände in Autos, Boote und Helikopter, und in Windeseile ging es zum Strand. Die Tatsache, dass die turmhohen Wellen am Maverick's Beach normalerweise eine halbe Meile vor der Küste in Erscheinung treten, verkomplizierte die logistische Seite des Vorhabens. Teile der Surfszenen wurden per Teleobjektiv von Booten aus aufgenommen, andere vom Hubschrauber und vom Ufer aus. Nahaufnahmen direkt von der Wasseroberfläche aus fing Kameramann Mike Peralta ein. Peralta selbst ist ein bekannter Fotograf und Surfer, der niemals von einem Boot aus Bilder machen würde, weil er seekrank wird! Die IMAX Kamera wurde in eine speziell angefertigte wasserdichte Box gesetzt; zum Glück, denn durch den enormen Seegang wurde sie Peralta dreimal aus der Hand gerissen und musste per Hubschrauber gerettet werden. Am Ende waren alle technischen Hürden genommen, und die IMAX Kamera fing die zehn Meter hohen Wellen mit den fast 60 Kilometer schnellen Surfern in voller Größe und ihrer ganzen Pracht ein. "Wenn Du mit der Naturgewalt und Kraft der Mavericks Deinen Frieden schließt, ist es wie nirgendwo sonst auf der Welt." Wir können Jeff Clarks Aussage nur bestätigen. KAPRIOLEN
Heute fliegen die Leute kreuz und quer durch Kalifornien, gerade so, als ob die Menschheit dies schon immer getan hätte. Und dennoch, oder auch gerade deshalb, gibt es kalifornische Piloten, Fallschirmspringer und Kameraleute, die den Traum vom Fliegen weiterspinnen, indem sie den Himmel als neuen Spielplatz entdecken. Zu ihnen gehören Troy Hartman und Joe Jennings, Weltmeister im Skysurfen. Greg MacGillivray und sein Team flogen ins in der Nähe von San Diego gelegene Mission Bay, um komplett neues Bildmaterial von Hartman und Jennings zu schießen. Hierbei war der Hintergrund, nämlich eine Stelle, an der Festland und Meer zusammentreffen enorm wichtig. "Eine faszinierende Aufnahme - aber nicht einfach umzusetzen. Um hier drehen zu können, mussten wir bei der Luftfahrtbehörde um eine spezielle Genehmigung kämpfen", erklärt Autor und Produzent Mark Krenzien. Das ganze Konzept war riskant: Niemand hatte bisher Freifall-Szenen mit einer IMAX Kamera gedreht. IMAX und der sogenannte Freefall waren ein Widerspruch in sich. Wer würde es schon wagen, mit einer sperrigen, 30 Kilogramm schweren IMAX Kamera im Gepäck aus einem Flugzeug zu springen? Die Antwort hieß Joe Jennings, der nicht nur Skysurfer, sondern auch einfallsreicher Spezialist für Luftaufnahmen ist. Jennings entwarf ein besonderes Gurtwerk für die Kamera sowie einen "Wing-Suit" - mit Stoffbahnen, die sich von den Knien bis zu den Handgelenken spannten - um die Fallgeschwindigkeit zu bremsen. Dann absolvierte er dutzende von Übungssprüngen, um das Fliegen mit der IMAX Kamera zu perfektionieren. (Die gemeinsamen Aufnahmen von Joe Jennings und Troy Hartman beim Skysurfen wurden von BJ Worth gemacht, der besser bekannt ist für seine umfangreiche Mitarbeit bei den James Bond Filmen.)
"Für mich war es eine große Herausforderung, zu lernen, wie man mit dieser 30 Kilo schweren Kamera fliegt," sagt Jennings. "Ich habe eine Menge innovativer Drehs in der Luft gemacht, aber das war wirklich etwas komplett Neues. Um Skysurfen zu filmen, musst Du in der Lage sein, sehr schnell steuern zu können - es ist ein sehr dynamischer, aufregender Prozess. So musste ich herausfinden, wie ich den freien Fall mit der Kamera kontrollieren konnte - dabei setzte ich meinen Körper und den Wing-Suit wie ein Flugzeug ein, um nach links und rechts abzudrehen und somit die aufregendsten Aufnahmen zu machen." Ein weiteres permanentes Hindernis während der Aufnahmen im Moment des freien Falls war die unheimliche Kürze der einzelnen IMAX Filmpatronen von maximal 45 Sekunden, die ein ständiges Auswechseln erforderlich machte - kein einfaches Unterfangen, wenn die Kamera an der Brust eines Fallschirmspringers befestigt ist. Zum Glück dauert der freie Fall an sich nur eine Minute und somit war Jennings an ein Zeitlimit gewöhnt. Er hat außerdem einen speziellen Handschalter entwickelt, damit er die Kamera aus- bzw. wieder einschalten konnte, sobald die besten Motive in Sicht kamen. Letzten Endes hat das Filmteam ungefähr 30 Freifall-Sprünge benötigt, bis die überwältigenden Skysurfing-Aufnahmen im Kasten waren. "Vom ersten Bild an, das wir sahen, wussten wir, dass dies eine wichtige Sequenz des Filmes sein würde. Wir haben schnell bemerkt, dass dies die Zuschauer in ein bisher nicht dagewesenes Skysurfing-Abenteuer ziehen würde," sagt Krenzien. MITTEN IM BAUM
Der "Giant Sequoia" fasziniert die Kalifornier seit langem, weil diese Baumart in große Höhen vordringt und gut 2.000 Jahre alt werden kann. Wir möchten wissen, warum sie so viel wachsen, wie sie so lange leben, was sie erlebt haben. Die Sequoias und Redwoods stehen als Symbol für die großen Ziele und den Enthusiasmus, die dieser Bundesstaat im Auge haben bzw. hervorbringen kann. Interessanterweise wachsen die Bäume ausschließlich in Kalifornien, der einzige Platz auf der Welt, der ihre komplexen Lebensbedingungen erfüllt: feuchter aber sandiger Boden, moderates Klima und großzügige Niederschläge. Auf Dr. Sillet übt der "Giant Sequoia" natürlich nicht nur wegen seines Symbolcharakters eine starke Anziehungskraft aus, sondern in erster Linie wegen seiner Fähigkeit, uns in wissenschaftlicher Hinsicht über biologische Prozesse und die Umwelt aufzuklären. Der Sequoia ist der Zenit eines reichen und vielseitigen Ökosystems, das sich im Laufe von Jahrtausenden entwickelt hat.
Die größte Herausforderung stand uns jedoch erst dann bevor, als Dr. Sillett seine atemberaubende Entdeckung machte: der Baum hatte tatsächlich einen Hohlraum, und dieser schien sich tunnelartig 35 Meter tief ins Innere zu ziehen. Noch nie war eine Kamera so weit in einen lebenden Baum vorgedrungen - das sollte sich nach Greg MacGillivrays Meinung jedoch ändern. Er hat sofort veranlasst, dass besondere Beleuchtung und eine spezielle Ausrüstung in den Nationalpark gebracht wurden; nebenbei hat er auch noch darauf bestanden, dass ein Mitglied des Teams neben dem Baum schlafen sollte, um die wertvollen Gegenstände zu bewachen und sie vor den spitzbübischen heimischen Bären zu schützen. Als die IMAX Kamera in der Baumhöhle verschwunden war, wusste niemand, was genau geschehen würde. Die Höhle wurde nach unten hin so eng, dass sie Kamera und -mann fast zerquetscht hätte, aber nach sieben aufregenden Stunden tauchten sie siegessicher wieder auf. "Das war wirklich ein spannender Dreh, der voller Überraschungen steckte und bei dem wir uns wie richtige Entdecker fühlen konnten", sagte Mark Krenzien. "Niemand wusste, was uns da erwartete, und das Kamerateam hat Unglaubliches vollbracht, um den Zuschauer an dem faszinierenden Geschehen teilhaben zu lassen." Teil des ungewöhnlichen Erlebnisses ist es, herauszufinden, wie so eine große Höhle überhaupt in dem Baum entstehen konnte: durch einen Blitz, einen Pilz, einen anderen natürlichen Prozess, oder einer Kombination aus allem? Eine Frage, die bisher noch unbeantwortet ist. Doch Dr. Sillett setzt seine Forschungen fort und entdeckt immer wieder Neues rund um den Washington Tree, so zum Beispiel seltene Pilzarten, die im Innern wachsen oder einige der ältesten, intakten Sequoia Zapfen (50 Jahre alt). "HIGH
LIFE" IN KALIFORNIEN
Als im Jahre 1937 die Brücke gebaut werden sollte, gab es viele Stimmen, die sagten, dies sei unmöglich: es wäre zu gefährlich und zu teuer. Aber der kalifornische Neuerer Joseph Strauss sah das anders. Auch wenn die Arbeit furchteinflößend, gefährlich und körperlich mehr als nur anstrengend war, die Entlohnung war königlich - besonders in Anbetracht der vorherrschenden Depression - und die Arbeiter strömten herbei, um Strauss bei der Verwirklichung seiner Vision zu helfen.
Erfindungsgeist war nun von uns gefragt: Um den atemberaubenden Blick und die Schwindel erregende Tätigkeit der Arbeiter exakt vermitteln zu können, entwarf Greg MacGillivray eine spezielle Variante der IMAX Kamera: eine kompakte, 17 Kilogramm schwere Version, die um den Hals eines Wartungsarbeiters gehängt werden konnte. Nun würden die Zuschauer ganz sicher erfahren, was es bedeutet, in einer luftigen Höhe von 213 Metern Wind und Wetter ausgesetzt zu sein. Natürlich ist es kein Spaziergang, wenn Du oben auf der Golden Gate Bridge stehst, eine 17 Kilo schwere Kamera im Gepäck und Dir der Wind mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h um die Nase weht - aber genau das zeigte uns, aus welchem Holz diese kalifornischen Arbeiter geschnitzt waren. "Es war wirklich wundervoll mit anzusehen, wie sehr die beiden Wartungsarbeiter Joe Van Bonn und Bill Owens die Bedeutung von ABENTEUER KALIFORNIEN gespürt haben", bemerkt Mark Krenzien. "Sie wollten einfach, dass alle Leute die Möglichkeit haben, zu fühlen und zu sehen, was sie dort oben fühlen und sehen und davon genauso bewegt und angetan zu sein wie sie selbst. Sie taten wirklich ihr Möglichstes und Unmöglichstes um uns zu helfen, dieses Ziel zu erreichen. EIN
TIERISCH GUTES GESPRÄCH
Greg MacGillivray hat schon seit langem ein weiches Herz, wenn es um die haarigen Schwimmer geht, deren neckische Streiche ihn während seiner Besuche im Monterey Bay Aquarium immer wieder verblüfften. Er wusste, dass das Aquarium jede Anstrengung unternahm, um junge Otterwaisen zu retten und auf das Leben in ihrer natürlichen Umgebung vorzubereiten. "Die Hingabe, mit welcher diese Aquaristen die heimische Unterwassertierwelt respektieren und schützen ist ein Vorbild für uns alle", sagt MacGillivray. "Sie können eine unglaubliche Geschichte davon erzählen, was passiert, wenn Menschen »ins Wasser gehen« und auf die Sprache der Tiere eingehen." Die Geschichte der kalifornischen Seeotter endete beinahe in einer Tragödie. Einst lebten 30.000 Seeotter in den Seetangbänken vor der Küste. Um 1930, nach Jahrzehnte langer aggressiver Jagd (die Otter waren bekannt für ihr sehr dickes, wärmendes Fell - dem dichtesten aller Säugetiere), war die Kolonie auf 50 Tiere zusammengeschrumpft. Heute geben die Zahlen zwar Anlass zu verhaltenem Optimismus, dennoch ist der Bestand der Tiere gefährdet. Ins Meer geleitete Schadstoffe vom Festland und von Bohrinseln zerstören Seetangbänke und Riffe und wirken sich negativ auf Fortpflanzung und Gesundheit der Meerestiere Kaliforniens aus. Ohne Hilfe von außen sterben heutzutage zwei von drei elternlosen Otter. Nur durch den unermüdlichen Einsatz von Menschen haben diese Meeressäuger eine Überlebenschance. Dieser Einsatz wird in ergreifender Form von Aquaristin Sue Campbell erbracht, die Otterwaisen als Ersatzmutter dient und ihnen die Fähigkeiten beibringt, auf die sie im Meer angewiesen sind - genauso wie es ihre richtige, behaartere Mutter tun würde. Täglich verlässt sie mit den Otterbabies das Aquarium, um mit ihnen im offenen Meer das Grundtraining zu absolvieren. Sie bringt ihnen bei, zu tauchen und auf Futtersuche zu gehen. Um den Kleinen zu demonstrieren, wie sie an das Fleisch der Schalentiere herankommen, dreht sie sich auf den Rücken und hat einen Stein in der Hand, um jederzeit die Schale aufmeißeln zu können. Sie hilft ihnen sogar bei der Haarpflege - das Fell eines ausgewachsenen Otters besteht immerhin aus mehr als 800 Millionen Haaren!
Im Gegensatz zu anderen Filmsequenzen von ABENTEUER KALIFORNIEN, mussten bei den Otter-Szenen sowohl die Kamera als auch das Team so unauffällig wie möglich bleiben. Die Aquaristen haben dem Dreh auch nur unter der Bedingung zugestimmt, dass die Otter niemals von den Kameras gestört und somit ihre angeborene Neugier geweckt würde. Immerhin bedeutet die Rückführung in ihren natürlichen Lebensraum auch, dass sie Menschen gegenüber eine gewisse Vorsicht an den Tag legen. Sie dürfen nur mit ihrer Ersatzmutter Kontakt haben - in diesem Fall Sue Campbell. Die Lösung war, die Otter zumeist von oben und nur selten vom Wasser aus zu filmen, und natürlich schnell abzuhauen, wenn sie näher kamen. "Bei diesem Teil des Films führten die Otter Regie", scherzt Greg MacGillivray. Den Ottern und Sue Campbell fällt ebenfalls eine Hauptrolle in unserer Geschichte ABENTEUER KALIFORNIEN zu, die eine der charmantesten und bewegendsten Momente bereithält: wie Frau und Otter im Meer miteinander kommunizieren. "Die Art und Weise, wie die Seeotter in dieser Geschichte mit den Menschen in Beziehung treten, ist sehr bewegend, weil sie uns daran erinnert, wie viel wir mit den frei lebenden Geschöpfen dieses Staates gemeinsam haben", bemerkt Mark Krenzien. GRENZENLOSE
VORSTELLUNGSKRAFT
Während der Academy Awards®, schritt Greg MacGillivray mit der IMAX Kamera und natürlich zusammen mit den Stars den weltbekannten roten Teppich hinunter, so dass die Zuschauer für einen Moment ins Rampenlicht gerückt würden. "Wie kein anderes Event wird die Oscar-Verleihung in den Köpfen der Welt so eng mit Kalifornien verknüpft", meint Mark Krenzien. "Die Filme und all die Träume, die sie verkörpern, sind einfach ein Teil von Kaliforniens unbegrenzter Vorstellungskraft." Die Oscars - hier zu sehen im Music Center von Downtown Los Angeles - wurden erstmals im Jahre 1929 vergeben, gerade als das Wunder des Tons seinen Einzug in die Filmwelt hielt. Die erste Verleihung fand im Roosevelt Hotel in Hollywood statt und war eher eine lahme Angelegenheit gemessen an heutigen Standards - es wurden nur 15 Oscars vergeben und die Gewinner standen bereits im Vorhinein fest. Der versiegelte Umschlag wurde erst 1941 eingeführt und machte die Academy Awards zu einer der spannendsten jährlich stattfindenden Veranstaltungen der Welt. Die Oscar-Verleihung entwuchs dem Stadium eines Privatbanketts und schuf somit die Möglichkeit für jedermann, an den grenzenlosen Träumen der kalifornischen Unterhalter und Filmemacher teilzuhaben. Zu Kaliforniens inspirierendsten Oscar-Preisträgern gehörte Walt Disney, der mit nur 29 Dollar in der Tasche und einer die Zukunft verändernden Vision im Kopf nach Kalifornien kam. Disney leistete auf den unterschiedlichsten Ebenen wahre Pionierarbeit - angefangen bei der Trickfilm-Industrie und als Vater der legendären Mickey Mouse, über die Erfindung der Themenparks in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis hin zu seinen Zukunftsvisionen von Technologie und Städten von morgen. Disney wurde nicht nur zum Volksheld Kaliforniens, sondern zum vollkommenen Amerikaner: ein wagemutiger Selfmade-Unternehmer, ein leidenschaftlicher Künstler und ein fröhlicher Optimist mit einer grenzenlos kreativen Fantasie. Disney hat Kalifornien aber noch mehr hinterlassen: die erste Kunsthochschule - The California Institute of the Arts (bekannt als Cal Arts), das bereits hunderte frei denkender Köpfe zu Regisseuren, Designern und Erfindern machte. ABENTEUER KALIFORNIEN interviewte Walts Neffen, Roy E. Disney, um ein Gespür für Disneys geistvolle Tage der Erfindung und Kreativität zu bekommen. Roy Disney glaubt, dass sich sein Onkel in das Pantheon risikobereiter Kalifornier einreiht, die ihre Grenzen woanders suchten - nämlich in der menschlichen Vorstellungskraft. So, wie Roy Disney sagt: "Wenn Walt einmal eine Idee hatte, war er immer bereit, dafür ein Risiko einzugehen. Er konnte etwas bauen, wovon sich einer anderer nicht einmal ein Bild machen konnte... er hatte eine Menge Ideen und alle entstanden aus jener Art Träumen und Freude, die Dich in Deine eigene Kindheit zurückversetzen." Unsere Großformatkamera war die erste Filmkamera überhaupt, die diese Sequenz für eine spätere Veröffentlichung filmen durfte. DIE
RETTUNG EINES KÖNIGS
Der weißköpfige Seeadler ist ein Raubvogel und hat nur wenige natürliche Feinde, mit Ausnahme des Menschen. Der Bestand dieser Tierart ist auf dramatische Weise zurückgegangen. Die Hauptursachen hierfür liegen in der Zerstörung seines Lebensraums durch Jäger, Städtebau und die giftigen Nebenwirkungen von DDT, welche die Eierschalen zerbrechlicher machten und viele Gelege gänzlich zerstörten. Auf der ländlichen Insel Catalina Island verschwand der Beutevogel des Seeadlers fast gänzlich vom Himmel. Jetzt, da er unter Naturschutz steht, kehren auch die Adler wieder in ihren ursprünglichen Lebensraum zurück. Weil weißköpfige Seeadler Laub- und Nadelwälder an Küsten bevorzugen, war Catalina Island einst ihre bevorzugte Heimat. Dank der enormen Anstrengungen von Wissenschaftlern wie Dr. Peter Sharpe könnte dies bald wieder der Fall sein. ABENTEUER KALIFORNIEN endet mit einer atemberaubenden Filmaufnahme: Sehen Sie selbst, wie ein einzelner Mensch versucht, ein Weißkopfadler-Küken vorsichtig in ein Nest zu setzen, während er an einem vom Hubschrauber herabhängenden Seil befestigt ist. Wie bei allen Filmsequenzen, haben auch hier Sicherheitsexperten und kreative Filmleute ihre Stärken vereint, um diesen Moment des Zusammentreffens von Mensch und Natur so intim wie möglich zu gestalten. "Dies ist vielleicht unsere spektakulärste Aufnahme über den Umwelt- und Tierschutz in Kalifornien", sagt Greg MacGillivray. Für MacGillivray vereint dieses Bild alles, was ABENTEUER KALIFORNIEN sein sollte: evokativ, ungeschminkt, eine Mischung aus Mensch und Natur, die sich beide zu neuen Höhen aufmachen. Ungebändigte
Ideen sind verführerisch, impulsiv, unberechenbar, NATURWUNDER DIE
GRÖSSTEN BÄUME DER WELT ABGEHOBEN LUFTSPRÜNGE SCHWINDELFREI? STARKE BRANDUNG SEEOTTER RETTUNG EINER
LEGENDE Klicken Sie hier, um die Fütterung in einem Adlernest auf Santa Catalina Island live zu erleben. Für
das Anschauen ist der Real Player erforderlich ACADEMY AWARDS - Entdecken Sie die Oscar-Verleihung neu: schreiten Sie mit uns den weltberühmten roten Teppich entlang, ganz so als wären Sie der Star. Unsere Großformatkamera war die erste Kamera überhaupt, die zur Veröffentlichung gedachte Aufnahmen aus dieser Perspektive machen durfte. ABENTEUER KULTUR ...Und Noch Vieles Mehr!!! |
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